Für Sozialeinrichtungen & Integrationsarbeit

28,3 % der Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund.

Wie viele davon wissen, dass Ihre Angebote für sie da sind?

Ihre Beratungsstellen sind offen. Ihre Förderprogramme laufen. Ihr Team ist engagiert. Aber wenn Ihre gesamte Kommunikation auf Deutsch läuft, können die Menschen, die Sie am meisten brauchen, Sie nicht finden — und Ihre Angebote nicht nutzen.

Für Träger, die ihre Förderziele ernst nehmen und die Reichweite ihrer Programme tatsächlich ausschöpfen wollen.

Der blinde Fleck der Sozialarbeit

Sozialeinrichtungen sind auf Social Media präsent.
Aber nur auf Deutsch.

Wo die Lücke entsteht

Das Problem ist nicht fehlendes Angebot.
Es ist fehlende Sichtbarkeit.

Vier Befunde zeigen, warum Menschen, die Ihre Angebote am dringendsten brauchen, am schwersten zu erreichen sind.

Sprachbarriere als häufigste Zugangshürde

Migranten nutzen soziale Beratungs- und Unterstützungsangebote signifikant seltener als Einheimische — bei vergleichbarem oder höherem Bedarf. Als Hauptursache identifiziert die Forschung konsistent Sprachbarrieren: mangelndes Wissen über verfügbare Angebote, Unsicherheit über Zugangsvoraussetzungen, Scheu vor deutschsprachiger Bürokratie.[1]

Passive Angebote — aktive Hürde

Es gibt Apps, Portale, Beratungsverzeichnisse. Alle gut gemeint — aber alle auf Deutsch, und alle setzen voraus, dass Menschen wissen, dass es sie gibt, sie finden können und wissen, wie man sie nutzt. Wer seine Zielgruppe nicht aktiv in ihrer Sprache anspricht, wartet darauf, dass sie zufällig stolpert. Das ist kein Outreach. Das ist Hoffnung.

Fördergelder sind projektgebunden — und erneuerbar

JMD, MBE, Integrationsprojekte — Finanzierung läuft fast immer über Förderprogramme mit definierten Teilnehmerzahlen und Wirkungszielen. Wer die Ziele nicht nachweislich erreicht, stellt Verlängerungsanträge, die schwerer zu bewilligen sind. Oder verliert die Förderung an einen anderen Träger.[2]

Vertrauen entscheidet, ob jemand kommt

Beratung und Sozialdienstleistungen sind Vertrauenssache. Menschen, die in Deutschland noch keine verlässliche institutionelle Erfahrung gemacht haben, vertrauen Einrichtungen mehr, die in ihrer Sprache kommunizieren. Muttersprachliche Kommunikation reduziert Schwellenangst und erhöht die Bereitschaft, Hilfe tatsächlich anzunehmen — empirisch belegt.[3]

Beweisstück: Was Sprache kann

Wenn die Botschaft in der richtigen Sprache kommt,
kommen die Menschen.

+133 %
mehr Interesse bei arabischsprachiger Ansprache
+76 %
mehr Interesse bei russischsprachiger Ansprache
23,8 Mio.
Menschen mit Migrationshintergrund — nie in ihrer Sprache angesprochen
+15 %
mehr Interesse bei türkischsprachiger Ansprache

Diese Zahlen stammen aus Kampagnenmessungen während der Pandemie. Aber das Prinzip ist universell: Wenn Kommunikation in der Muttersprache der Zielgruppe erfolgt, steigt die Bereitschaft, Angebote zu nutzen — messbar und erheblich.[4] Das gilt für Impfkampagnen. Es gilt genauso für Beratungsangebote, Integrationsprogramme und Sozialdienstleistungen.

Das Diakonische Werk Gladbeck beweist, dass Sozialeinrichtungen Social Media können. 19.000 Follower und 740.000 Likes auf TikTok entstehen nicht zufällig. Aber wenn dieser Content ausschließlich auf Deutsch läuft, bleibt der Mehrwert bei einem erheblichen Teil der Zielgruppe aus — nicht weil sie kein Interesse haben, sondern weil die Botschaft sie nicht in ihrer Sprache erreicht.

Die Lösung ist nicht mehr Content. Die Lösung ist derselbe Content in den Sprachen, die Ihre Zielgruppe tatsächlich spricht. Was Sie bereits produzieren, reicht als Grundlage vollständig aus.

Nicht Desinteresse. Nicht Unwille. Fehlende Sprache.

Was auf dem Spiel steht

Programme, die ihre Zielgruppe verfehlen,
verlieren ihre Förderung.

Förderprogramme für Integration und Soziales sind projektgebunden — an Leistungsnachweise, Teilnehmerzahlen, Wirkungsberichte. Wer die Ziele nicht nachweislich erreicht, stellt Verlängerungsanträge, die schwerer zu bewilligen sind. Oder verliert die Förderung ganz.

Die Förderlandschaft für Sozialeinrichtungen in Deutschland ist umfangreich — EU, Bund, Land und Kommunen stellen erhebliche Mittel bereit. Aber diese Mittel fließen nur dort, wo Wirkung nachweisbar ist:

1,4 Mrd. €
AMIF-Fördervolumen für Deutschland

EU-Mittel 2021–2027 aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds — verteilt auf Träger, die nachweislich ihre Zielgruppen erreichen. Wirkungsnachweis ist Voraussetzung für Mittelabruf.[5]

1–3 Jahre
Typischer Förderzyklus

Nach jeder Förderperiode entscheidet der Zuwendungsgeber neu. Verwendungsnachweise und Wirkungsdokumentation entscheiden über Verlängerung — nicht guter Wille allein.

Wenn Ihr Programm die vorgesehene Zielgruppe nicht vollständig erreicht, ist das kein Kommunikationsproblem. Es ist ein Förderproblem — mit einem berechenbaren Lösungsweg.

Genug gesehen? 30 Minuten reichen für eine konkrete Einschätzung Ihrer Situation.

Erstgespräch anfragen
So funktioniert es

Ihr deutsches Material rein.
In 20 Sprachen zurück.

Das EmpowerMigra-System überträgt Ihre bestehende Programmkommunikation in bis zu 20 Sprachen. Kein Aufbau neuer Strukturen. Kein Mehraufwand für Ihr Team. Sie erhalten fertige, einsatzbereite Materialien — und dokumentierten mehrsprachigen Output für Ihren Verwendungsnachweis.

01

Sie schicken Ihr Material

Programm-Ankündigung, Veranstaltungshinweis, Informationsflyer, Social-Media-Post — in Ihrer bestehenden deutschen Version. Kein spezielles Format notwendig.

02

Unser System produziert

Das EmpowerMigra-System erstellt lokalisierte Versionen in Ihren Wunschsprachen — kulturell angepasst, nicht nur übersetzt.

03

Sie erhalten fertige Dateien

Einsatzbereit für Social Media, Aushang, Direktansprache oder Ihren Verwendungsnachweis. Was Sie damit tun, entscheiden Sie.

04

Empfehlung & Update

Ein kurzes Nachgespräch: Welche Sprachgruppen sind in Ihrer Region stark vertreten? Welche Formate wirken bei welcher Community? Strategie inklusive.

Text & Übersetzung

Programm-Ankündigungen, Flyer, Einladungsschreiben, Informationsmaterialien — in jeder Zielsprache.

Video mit Sprachdubbing

Ihre Erklärvideos und Programmpräsentationen erhalten eine synchronisierte Tonspur in der Zielsprache.

Social-Media-Content

Plattformgerechte Versionen Ihrer bestehenden Posts für TikTok, Instagram und Facebook — in allen Zielsprachen.

Audio & Podcast

Programminformationen als Audiobeitrag in der Muttersprache — niedrigschwellig, leicht weiterzuleiten, ohne Lesebarriere.

Arabisch · Bulgarisch · Chinesisch · Englisch · Farsi · Französisch · Griechisch · Italienisch · Kroatisch · Paschtu · Polnisch · Rumänisch · Russisch · Serbisch · Albanisch · Spanisch · Türkisch · Ukrainisch · Vietnamesisch

Einmalig oder laufend — Ihre Wahl

Das EmpowerMigra-System steht Ihnen auf Wunsch als Einmalbuchung für einzelne Kampagnen oder Fördernachweise, oder als monatliches Abo für kontinuierliche Mehrsprachigkeit zur Verfügung. Beides ist möglich, beides ohne versteckte Bindung.

Wer dahinter steht

Keine Agentur. Eine Expertin mit eigenem System.

Oxana Klassen ist Gründerin von EmpowerMigra und hat über Jahre das EmpowerMigra-System entwickelt — eine mehrsprachige Produktionsinfrastruktur, die täglich in bis zu 20 Sprachen produziert: Podcast, Video, Social Media, Text.

Was sie verkauft, nutzt sie selbst. Das EmpowerMigra-System ist nicht entwickelt worden, um es zu verkaufen. Es wurde entwickelt, um zu funktionieren — und wird täglich unter Realbedingungen betrieben.

Eigene Migrationserfahrung kombiniert mit wissenschaftlichem Hintergrund liefert eine Analyseperspektive, die rein akademische Beratung nicht hat: Sie versteht die Zielgruppe von innen — und die Mechanismen, die Kommunikation scheitern lassen, aus der Forschung.

Aus dem täglichen Betrieb des EmpowerMigra-Systems weiß sie, welche Sprachgruppen auf welchen Plattformen aktiv sind — und welche Formate bei welcher Community tatsächlich wirken. Dieses Wissen fließt direkt in die Empfehlungen nach jeder Auslieferung ein.

Wissenschaftlicher Hintergrund

MSc Public Health. Spezialisierung auf Migration, Integration und Gesundheitskommunikation. 14+ Jahre Forschungserfahrung.

Operatives System

Das EmpowerMigra-System: mehrsprachige Content-Produktion in bis zu 20 Sprachen — täglich in Betrieb, keine Theorie.

Eigene Migrationserfahrung

Versteht die Kommunikationslücke nicht nur aus der Forschung, sondern aus gelebter Erfahrung als Migrantin in Deutschland.

Speaker & Keynote

Spricht auf Fachveranstaltungen über die wirtschaftliche Dimension mehrsprachiger Kommunikation — ohne Diversity-Rhetorik.

Datenschutz & DSGVO

EmpowerMigra verarbeitet ausschließlich Ihre öffentliche Programmkommunikation — keine Klientendaten, keine personenbezogenen Informationen, keine Beratungsinhalte. Es werden zu keiner Zeit schützenswerte Daten Ihrer Klientinnen verarbeitet. Die Zusammenarbeit ist DSGVO-konform und erfordert keine Anpassung Ihrer internen Datenschutzprozesse.

Häufige Fragen

Was Entscheider
typischerweise fragen.

Wir haben doch Dolmetscher für unsere Beratungsgespräche.

Dolmetscher helfen beim Gespräch — und das ist unverzichtbar. EmpowerMigra setzt eine Stufe früher an: damit Menschen überhaupt wissen, dass es Ihr Angebot gibt, und den Weg zu Ihnen finden. Outreach und Beratung sind zwei verschiedene Phasen. Wir unterstützen die erste.

Können das nicht unsere mehrsprachigen Mitarbeiter*innen übernehmen?

Mehrsprachige Fachkräfte sind wertvoll — für Beratung, Begleitung und den direkten Kontakt. Strukturierte Content-Produktion in bis zu 20 Sprachen ist keine Einzelperson-Kapazität, sondern ein System. EmpowerMigra ergänzt, was Ihr Team nicht leisten kann — ohne es zu ersetzen.

Hilft das bei unseren Förderanträgen und Verwendungsnachweisen?

Ja. EmpowerMigra liefert dokumentierten mehrsprachigen Output — Videos, Posts, Texte — als konkrete Deliverables. Diese können als Nachweis mehrsprachiger Öffentlichkeitsarbeit in Verwendungsberichte einfließen, wenn Ihre Förderrichtlinie das verlangt. Den konkreten Nutzen für Ihren Förderkontext besprechen wir im Erstgespräch.

Wie lange dauert eine Produktion?

Das hängt vom Umfang ab. Ein Programm-Flyer in 5 Sprachen ist in der Regel innerhalb weniger Werktage lieferbar. Ihren konkreten Fall besprechen wir im Erstgespräch — dann nennen wir eine realistische Zeitschätzung.

Was wenn wir nur einen Kanal oder eine Sprache testen wollen?

Wir empfehlen den Einstieg mit einem Pilotprojekt: eine Ihrer bestehenden Programm-Ankündigungen in 3–5 Sprachen. So sehen Sie das Ergebnis konkret, bevor Sie sich für eine laufende Zusammenarbeit entscheiden — ohne Risiko und ohne Vorabverpflichtung.

Bereit, alle Ihre Zielgruppen wirklich zu erreichen?

Programme, die ankommen, brauchen keine Verlängerungsanträge — sie verlängern sich von selbst.

30 Minuten Erstgespräch. Kein Commitment, keine Folgeverpflichtung. Wir analysieren gemeinsam, welche Ihrer bestehenden Materialien sich sofort lokalisieren lassen — und ob eine Einmalbuchung oder ein monatliches Abo für Sie sinnvoller ist.

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Kein Verkaufsgespräch. Kein Allgemeinprogramm. Konkrete Analyse Ihrer Situation.

Quellenangaben

  1. [1]Razum O, Geiger I, Zeeb H, Ronellenfitsch U (2004): Gesundheitsversorgung von Migranten. Dtsch Arztebl 101(43): A-2882. | Wiessner C et al. (2024): Health Service Use Among Migrants in the German National Cohort — The Role of Birth Region and Language Skills. Int J Public Health 69:1606377. doi:10.3389/ijph.2024.1606377
  2. [2]Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF): Jahresbericht zur Integrationsarbeit in Deutschland 2022. Bonn: BAMF. — Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und Jugendmigrationsdienste (JMD): Förderrichtlinien und Verwendungsnachweis-Anforderungen. BMAS / BMFSFJ.
  3. [3]Hashemzadeh M et al. (2023): The Effect of Language Concordance on Health Care Relationship Trust Score. Cureus 15(5): e39530. PMC10290885. doi:10.7759/cureus.39530
  4. [4]IOM GMDAC / Universität Potsdam (2022): Promoting COVID-19 vaccination uptake among migrant communities on social media — Evidence from Germany. gmdac.iom.int
  5. [5]Europäische Kommission: Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) 2021–2027. Programmdokument Deutschland. ec.europa.eu/home-affairs. Statistisches Bundesamt (2022): Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Mikrozensus 2022.