Für Krankenkassen & Gesundheitsaufklärung

28,7 % Ihrer Versicherten haben
einen Migrationshintergrund.

Wie viele davon erreichen Ihre Präventionskampagnen wirklich?

Ihre Aufklärungsmaterialien, Kampagnen und Videos laufen auf Deutsch. Das ist der Standard — und genau deshalb verpufft ein erheblicher Teil Ihrer Präventionsinvestitionen, bevor sie wirken können.

In Zeiten wachsenden Kostendrucks auf die GKV ist ungenutztes Präventionspotenzial kein Randthema mehr. Es ist bares Geld.

Der blinde Fleck einer ganzen Branche

Deutsche Krankenkassen sind auf Social Media präsent.
Aber nur auf Deutsch.

Was die Forschung sagt

Das Problem ist nicht fehlendes Interesse.
Es ist fehlende Sprache.

Drei Datenlagen belegen, warum deutschsprachige Gesundheitskommunikation für einen erheblichen Teil Ihrer Versicherten strukturell nicht funktioniert.

Sprachbarriere: der meistgenannte Zugangshemmer in der Versorgung

Kommunikationsprobleme — allen voran Sprachbarrieren — sind laut konsistenter Studienlage die häufigste Ursache für ungleiche Versorgungsqualität bei Migranten in Deutschland.[1] Das betrifft nicht erst den Arztbesuch, sondern bereits das Verstehen von Vorsorgeangeboten und Kampagnenmaterialien.

Über 50 % eingeschränkte Gesundheitskompetenz im Bereich Prävention

Mehr als die Hälfte der Migranten in Deutschland hat eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz — mit besonders niedrigen Werten ausgerechnet im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung.[2] Ihre Präventionsprogramme erreichen genau diese Gruppe nicht.

Höhere Erkrankungsraten, niedrigere Präventionsnutzung

Bestimmte Migranten-Subgruppen weisen höhere Raten an Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf — bei gleichzeitig geringerer Nutzung von Präventionsangeboten.[3] Nicht aus Desinteresse, sondern weil die Angebote sie nicht erreichen.

Beweisstück: Pandemie

Sie haben es 2020 gesehen.
Die Antwort kannte damals niemand.

Die gesamte Pandemie-Kommunikation lief auf Deutsch. Das Ergebnis war messbar: Die COVID-Impfquote unter Migranten lag laut Robert Koch Institut 8 Prozentpunkte unter der Gesamtbevölkerung. Nicht weil Migranten impfskeptischer sind — sondern weil die Botschaft schlicht nicht ankam.[4]

Dazu kommt: Migrantinnen und Migranten trugen nachweislich eine höhere Infektionslast. Eine Auswertung des deutschen COVID-19-Snapshot-Monitorings (COSMO) zeigt, dass Migranten einem erhöhten SARS-CoV-2-Infektionsrisiko ausgesetzt waren — bedingt durch Sprachbarrieren, die ein korrektes Verstehen und Umsetzen der Hygienemaßnahmen erschwerten.[8]

Ursache dafür war nicht fehlendes Interesse — sondern strukturelle Informationsexklusion: Konventionelle Kampagnen in Presse, Rundfunk und Fernsehen erreichten Migranten, die keine deutschsprachigen Medien konsumieren, systematisch nicht. Über zwei Millionen Menschen in Deutschland wurden so von zentralen Gesundheitsbotschaften ausgeschlossen.[5]

Die Gegenevidenz ist ebenso eindeutig: Sobald Impfkampagnen in der Muttersprache der Zielgruppe kommuniziert wurden, stieg das Interesse an Impfterminen bei arabischsprachigen Gruppen um +133 %, bei russischsprachigen um +76 %, bei türkischsprachigen um +15 %.[5] Hochgerechnet hätte flächendeckend mehrsprachige Kommunikation den Impfabstand um bis zu 14 Prozentpunkte verringern können.

Die Sprache war das Problem. Und sie war lösbar.

Kostenkalkulation

Was fehlende Prävention
eine Krankenkasse konkret kostet.

Die GKV steht unter erheblichem Spardruck — steigende Ausgaben, Reformdebatten, sinkende Rücklagen. Prävention gilt als einer der wirksamsten Kostenhebel. Aber Prävention wirkt nur, wenn sie alle Versicherten erreicht.

Chronische Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Adipositas sind zu großen Teilen durch rechtzeitige Aufklärung vermeidbar — oder in ihrem Verlauf beeinflussbar. Allein am Beispiel Diabetes Typ 2:

5.000 €
Pro Patient & Jahr

Kosten eines nicht abgefangenen Diabetes-Typ-2-Falls für die GKV. Arzneimittelkosten 2,2-fach, Krankenhauskosten 1,8-fach über dem Durchschnitt.[6]

16,1 Mrd. €
GKV-Ausgaben jährlich

Allein durch Typ-2-Diabetes — eine von mehreren vermeidbaren Kostenstellen. Verzögerte Behandlung kostet später mehr, nicht weniger.[7]

Wenn Präventionskampagnen einen erheblichen Teil Ihrer Versicherten strukturell nicht erreichen, ist das kein Kommunikationsproblem. Es ist eine Kostenstelle mit berechenbarem Preisschild — und ein Einsparpotenzial, das Sie sich gerade jetzt nicht leisten können zu ignorieren.

So funktioniert es

Ihr deutsches Material rein.
In 20 Sprachen zurück.

EmpowerMigra hat eine vollautomatisierte Produktionsinfrastruktur aufgebaut, die bestehende Gesundheitsinhalte in bis zu 20 Sprachen überträgt. Kein Aufbau neuer Strukturen. Kein Mehraufwand für Ihr Team. Sie erhalten fertige, einsatzbereite Dateien.

01

Sie schicken Ihr Material

Video, Kampagnentext, Broschüre, Social-Media-Post — in Ihrer bestehenden deutschen Version. Kein spezielles Format notwendig.

02

Unser System produziert

Unsere Produktionsinfrastruktur erstellt lokalisierte Versionen in Ihren Wunschsprachen — kulturell angepasst, nicht nur übersetzt.

03

Sie erhalten fertige Dateien

Einsatzbereit in Ihrem Format. Was Sie damit tun — ob Social Media, Direktmailing oder Aushang — entscheiden Sie.

Text & Übersetzung

Kampagnen, Broschüren, Einladungsschreiben, Pressemitteilungen — in jeder Zielsprache.

Video mit Sprachdubbing

Ihre Informationsvideos erhalten eine synchronisierte Tonspur in der Zielsprache.

Social-Media-Content

Plattformgerechte Versionen Ihrer bestehenden Posts für alle Zielsprachen.

Audio & Podcast

Gesundheitsaufklärung als Audiobeitrag in der Muttersprache — nachweislich höhere Informationsaufnahme.

Arabisch · Bulgarisch · Chinesisch · Englisch · Farsi · Französisch · Griechisch · Italienisch · Kroatisch · Paschtu · Polnisch · Rumänisch · Russisch · Serbisch · Albanisch · Spanisch · Türkisch · Ukrainisch · Vietnamesisch
Wer dahinter steht

Keine Agentur. Eine Expertin mit eigenem System.

Oxana Klassen ist Gründerin von EmpowerMigra und hat über Jahre eine mehrsprachige Content-Produktionsinfrastruktur aufgebaut, die täglich in bis zu 20 Sprachen produziert — Podcast, Video, Social Media, Text.

Was sie verkauft, nutzt sie selbst. Das System, das EmpowerMigra Consulting Ihnen anbietet, ist nicht entwickelt worden, um es zu verkaufen. Es wurde entwickelt, um zu funktionieren — und wird täglich unter Realbedingungen betrieben.

Eigene Migrationserfahrung kombiniert mit wissenschaftlichem Hintergrund liefert eine Analyseperspektive, die rein akademische Beratung nicht hat: Sie versteht die Zielgruppe von innen — und die Mechanismen, die Kommunikation scheitern lassen, aus der Forschung.

Wissenschaftlicher Hintergrund

MSc Public Health. Spezialisierung auf Migration, Integration und Gesundheitskommunikation. 14+ Jahre Forschungserfahrung.

Operatives System

Vollautomatisierte Infrastruktur für mehrsprachige Content-Produktion — täglich in Betrieb, keine Theorie.

Eigene Migrationserfahrung

Versteht die Kommunikationslücke nicht nur aus der Forschung, sondern aus gelebter Erfahrung als Migrantin in Deutschland.

Speaker & Keynote

Spricht auf Fachveranstaltungen über die wirtschaftliche Dimension mehrsprachiger Kommunikation — ohne Diversity-Rhetorik.

Datenschutz & DSGVO

EmpowerMigra verarbeitet ausschließlich Ihre öffentlichen Kampagnenmaterialien — keine personenbezogenen Daten, keine Versichertendaten, keine medizinischen Informationen. Es werden zu keiner Zeit schützenswerte Daten Ihrer Versicherten verarbeitet. Die Zusammenarbeit ist DSGVO-konform und erfordert keine Anpassung Ihrer internen Datenschutzprozesse.

Bereit, alle Ihre Versicherten zu erreichen?

Prävention, die alle erreicht, kostet weniger als Behandlung, die zu spät kommt.

30 Minuten Erstgespräch. Kein Commitment, keine Folgeverpflichtung. Wir analysieren gemeinsam, welche Ihrer bestehenden Materialien sich sofort lokalisieren lassen — und was das konkret bringt.

Jetzt Termin anfragen

Kein Verkaufsgespräch. Kein Allgemeinprogramm. Konkrete Analyse Ihrer Situation.

Quellenangaben

  1. [1]Razum O, Geiger I, Zeeb H, Ronellenfitsch U (2004): Gesundheitsversorgung von Migranten. Dtsch Arztebl 101(43): A-2882. | Wiessner C et al. (2024): Health Service Use Among Migrants in the German National Cohort — The Role of Birth Region and Language Skills. Int J Public Health 69:1606377. doi:10.3389/ijph.2024.1606377
  2. [2]Berens E-M et al. (2022): Health literacy among migrants in Germany — results of the quantitative cross-sectional HLS-MIG study. BMC Public Health. | Differences in health literacy domains among migrants and their descendants in Germany. Frontiers in Public Health 2022, doi:10.3389/fpubh.2022.988782
  3. [3]Prevention of type 2 diabetes in migrant populations from low- and middle-income countries living in high-income countries. Diabetologia / Springer 2025. | Cardiovascular health care and health literacy among immigrants in Europe. PMC7592128.
  4. [4]Barriers and drivers to COVID-19 vaccination among the migrant and non-migrant population in Germany, 2021. European Journal of Public Health 2024, PMC11161154. doi:10.1093/eurpub/ckae009
  5. [5]IOM GMDAC / Universität Potsdam (2022): Promoting COVID-19 vaccination uptake among migrant communities on social media — Evidence from Germany. gmdac.iom.int
  6. [6]Wissenschaftliche Dienste Bundestag (2019): Kosten der Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2. WD 9-052-19. | Deutsches Ärzteblatt (2024): Diabetes mellitus — Kosten von Komplikationen erstmals detailliert berechnet.
  7. [7]DIW Wochenbericht 12/2024: Verlängerte Leistungseinschränkungen für Geflüchtete — Negative Konsequenzen für Gesundheit. Statistisches Bundesamt (2022): Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Mikrozensus 2022.
  8. [8]Deckert A et al. (2023): SARS-CoV-2 infections in migrant populations in Germany: results from the COVID-19 Snapshot Monitoring Survey (COSMO). Public Health 220: 86–93. PMC10030330. doi:10.1016/j.puhe.2023.03.003